Kein Miteinander ohne Rahmenbedingungen, Grenzen und Regeln. Kinder suchen so lange danach bis sie sie finden. Ich versuche unser Regelwerk so eindeutig, übersichtlich und konsequent wie möglich zu gestalten. Das Essen am Tisch ohne „Matschen“, das Gehen auf der „Kinderseite“ ,..., Sicherheitsregeln, Umgangsregeln. Alles wird geduldig erklärt und nach Verständnisstand eingefordert durch Wegsetzen, Ermahnen, Spielzeugentzug, im Härtfall auch mal einer kurzen „Auszeit“. Rituale, Zeitstrukturen und Regeln sind die Halteseile der Kinder iin ihrem Betreuungsalltag.

Ein Wort zum Schlaf

Die meisten Kinder schlafen einmal (im Babyalter auch zweimal) während meiner Betreuungszeit. Für jedes Kind steht eigenes Bettzeug, Schlafsack und ein Bett zur Verfügung. Grundsätzlich gilt für mich: Kinder unter drei Jahren sollte eine zweistündige Mittagsruhe halten. Ob aber nun wirklich die ganze Zeit geschlafen wird ist weniger entscheidend. Manche Kinder entspannen sich mit einem eigenen Singsang, manche erzählen sich etwas. Solange die Mitschläfer sich nicht gestört fühlen überlasse ich dies jedem Einzelnen. Bei Angst oder Einschlafschwierigkeiten rede ich in regelmäßigen Abständen gut zu bis Ruhe einkehrt. Gelegentlich müssen auch zwei Schlafgruppen gebildet werden. Erfahrungsgemäß gibt es aber bei gut „angeregt“ und „ausgelüfteten“ Kindern wenig Probleme mit dem Mittagsschlaf. Ganz junge Gäste halten zusätzlich morgens evtl. auch nachmittags eine weitere Ruhezeit im Kinderwagen oder Bettchen.

Info Grundlagen

Was ich unter Grundlagen verstehe, finden Sie in der zweiten Reihe der Menüleiste. Das ist eine ganze Menge und reicht vom Umgang bis zum Bekenntis. Es wäre für alle Seiten vorteilhaft, wir hätten miteinander den gleichen Kenntnisstand. Das bewahrt vor Missverständnissen. Gern können Sie das eine oder andere hinterfragen bzw. wir kommen ins Gespräch darüber.